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Mit den Organen sprechen

(Text vom 8. 7. 2003)

Für viele wird diese Empfehlung etwas seltsam klingen: „Sprich mit den Organen.“ Wenn man es einmal versucht, gilt dabei Folgendes zu bedenken:
Jedes Organ „antwortet“ immer auf eine intensive Ansprache von uns. Man könnte sogar sagen, dass es dankbar dafür ist und immer positiv mit Entspannung reagiert. Beim Magen ist meine Behauptung für jeden sofort nachvollziehbar und spürbar.

Ich habe mir viele Gedanken über dieses Phänomen gemacht, habe es oft experimentell durchgeführt und bin zu folgender Erklärung gekommen:

Ist z. B. der Magen krank (warum auch immer), so wenden wir uns auf der Empfindungsebene, der eigentlichen Kontaktebene, von ihm ab. Wir lassen ihn sozusagen „in der Kälte stehen“.
Sprechen wir den Magen an, so gehen wir auf der Empfindungsebene zu ihm hin. Wir nehmen ihn wieder bei uns auf und senden ihm somit Wärme. Der Heilungsprozess kann einsetzen.
Doch noch ein anderer Aspekt spielt mit Sicherheit eine Rolle:
Jedes Organ wird von einem Nervenknoten gesteuert. Die Organe sind somit ein Stück unabhängig vom Gehirn. Es kann also sein, dass diese Nervenknoten unsere Hinwendung registrieren und nun verstärkt ihre vorprogrammierte Arbeit verrichten können. Wir blockieren sie nicht mehr durch unsere Ängste (Enge).

Da wir in unserer Meditationsarbeit mit dem Erden beginnen, sollten vor allem Blasen, Nieren und Prostata sowie Ovarien besonders beachtet werden.

Methode
Wir spüren innerlich zu dem entsprechenden Organ hin und reden mit ihm so liebevoll, als würden wir ein Baby trösten. Gleichzeitig entschuldigen wir uns bei ihm wegen des Leides, das wir ihm durch unsere Unachtsamkeit zugefügt haben. Dabei denken wir an die physische Seite (z. B. waren die Nieren zu lange unbedeckt und reagieren nun schmerzhaft auf die Kälte) und an die psychische Seite (wir haben mit unseren Ängsten die Nieren ständig durch Verspannungen geschädigt).

 

 

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